Wie laut ist es im Hafenviertel? Lärm im Hafenviertel dieses Problem kennt Simon Trockel. Er wohnt am Hansaring, hört, vor allem bei schönem Wetter, regelmäßig das nächtliche Grölen auf den Straßen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das empfindliche Menschen stört, räumt er ein. Trockel ist nicht lärmempfindlich, er beschäftigt sich aus einem anderen Grund mit dem Lärmpegel im Hafenviertel. Zusammen mit sieben weiteren Studenten der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung arbeitet er beim Projekt Lärm am Kreativkai mit. Zwei Mal schon waren die Studenten mit Messgeräten im Hafenviertel unterwegs; abends, weil dann am meisten los ist, und mittwochs und freitags, wenn rund um den Hansaring besonders viel gefeiert wird. Die Ergebnisse müssen erst noch ausgewertet werden, eine Tendenz zeichnet sich jedoch bereits ab: Es ist nicht überall und permanent laut, aber wir haben Spitzen von bis zu 80 Dezibel gemessen, berichtet Bernd König. Erlaubt sind aber nur 50 Dezibel. Welche Folgen das haben könnte, wollen die Studenten bis Ende des Jahres ermitteln, denn Lösungsvorschläge gehören ebenso zu dem Projekt für das es am Ende den entscheidenden Schein für die Prüfungszulassung gibt wie Messungen und Befragungen. Die wollen die acht übrigens spätestens Ende November beginnen. Rund um den Kreativkai werden sie bei den Anliegern anklingeln und fragen, ob und wie stark sie sich durch den Lärm belästigt fühlen. Wir hoffen auf rege Beteiligung, unterstreicht Anna Bösing und lädt Betroffene ein, sich bei der FH am Nevinghoff 8 oder via E-Mail (laerm-am-kai@web.de) zu melden. Die Ergebnisse der Studie, die im Auftrag der Stadt erstellt wird, sollen dann im Januar öffentlich vorgestellt werden.
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Der Traum vom Eigenheim kann für jeden in Erfüllung gehen.
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